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Von wegen Affenkotelett: Gut, besser – Banane!

Gäbe es sie nicht, man könnte sie kaum genialer erfinden: Bananen gehören zu den beliebtesten Obstsorten – kein Wunder, denn die krummen Dinger sind nicht nur lecker und genial verpackt, sondern sie stecken auch voller wertvoller Nährstoffe, liefern viel Energie und sind ausgesprochen gesund. Wem Äpfel aus dem Vorjahr zu alt, Mandarinen im September noch zu sauer und ganzjährige Erdbeeren nicht geheuer sind, der sollte sich näher mit den Vorzügen der Banane beschäftigen. Ein paar Fakten über Inhaltsstoffe, Nährwert und Kalorien der tropischen Wunderfrucht:

Erstens: 

Bananen sind sehr nahrhaft. Abhängig von ihrer Reife enthalten sie unterschiedliche Mengen an Nährstoffen. Sie sind zwar immer reich an Kohlenhydraten, jedoch variiert die Zusammensetzung: Je reifer eine Banane ist, desto weniger Stärke und desto mehr Zucker enthält sie.
100 Gramm Banane liefern etwa:
22,8 Gramm Kohlenhydrate
2,6 Gramm Ballaststoffe
1,1 Gramm Eiweiß (Proteine)
0,3 Gramm Fett

Zweitens:

Bananen gehören zu den eher kalorienreichen Obstsorten. 100 Gramm der süß schmeckenden Frucht haben durchschnittlich 88 bis 95 Kilokalorien (kcal). Da das Gewicht einer normalen Banane zwischen 100 und 130 Gramm liegt, schlägt der Verzehr einer solchen Frucht also mit etwa 88 bis 124 Kilokalorien zu Buche. Der Vorteil: Bananen machen schnell und auf gesunde Art satt. Wer gerade eine Diät macht, sollte allerdings um getrocknete Bananen (Bananenchips) einen Bogen machen: 100 Gramm getrocknete Bananen bringen es auf etwa 290 Kilokalorien.

Drittens:

Bananen enthalten unter anderem die Mineralstoffe Kalium und Magnesium, die für die Funktion von Muskeln und Nerven ebenso wie für die Energiegewinnung und den Elektrolyt-Haushalt wichtig sind. Das macht Bananen zu einem perfekten Snack für zwischendurch.
Besonders für Sportler ist eine ausreichende Versorgung mit den beiden Mineralien wichtig, weil ihr Verbrauch durch intensives Training und Schwitzen steigt. Außerdem kann ein Mangel an Kalium und Magnesium langfristig Herzrhythmusstörungen auslösen. Aber auch andere Mineralstoffe und Spurenelemente stecken in Bananen, beispielsweise Phosphor, Kalzium Eisen und Zink. 100 Gramm Banane decken 12 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin C, und auch Vitamin A, Vitamin K und verschiedene Vitamine der B-Gruppe, vor allem Vitamin B6, sind in Bananen enthalten.

Viertens:

Bananen sind leicht verdaulich und werden deshalb nicht nur als Babykost, sondern auch bei Darmbeschwerden empfohlen. Bei Durchfall kann ihr hoher Anteil an Pektin helfen, das Wasser im Darm zu binden und damit die Beschwerden lindern, während gleichzeitig der Körper mit Magnesium versorgt wird.
Und so paradox es zunächst klingen mag: Bananen helfen nicht nur gegen Durchfall, sondern auch gegen Verstopfung. Denn der Ballaststoff Pektin regt die Verdauung an, weshalb Bananen auch bei Verstopfung ein gutes Hausmittel sind. Allerdings sollte man reife Bananen verwenden, denn in unreifem Zustand enthalten sie recht viel an schwer verdaulicher Stärke. Der Gehalt an Stärke in einer Banane sinkt mit dem Reifegrad der Frucht. Während eine unreife, grüne Banane Stärke (langkettige Kohlenhydrate) und Zucker (kurzkettige Kohlenhydrate) im Verhältnis 20:1 enthält, ist dieses Verhältnis bei einer reifen Banane genau umgekehrt.Bei der Reifung wird die Stärke in Zucker umgewandelt. Zucker liefert dem Körper schnelle Energie, wohingegen die Stärke im Körper zunächst gespalten werden muss.

Fünftens: 

Bananen sind bei uns das ganze Jahr hindurch in gleichbleibender Qualität verfügbar. Während zum Beispiel Äpfel lange Monate gelagert oder Erdbeeren in Treibhäusern künstlich gezogen werden, kommen Bananen stets im gleichen Zustand bei uns an und sind rund ums Jahr im Angebot von Wochen- und Supermärkten. Sie sollten allerdings nicht im Kühlschrank gelagert werden: Unterhalb von etwa 12 Grad Celsius verfärbt sich ihre Schale und ihr Aroma leidet. Ideal ist eine Lagerung bei 12 bis 14 Grad Celsius, wenn sie nicht nachreifen sollen.